Männer und Frauen sind gleichberechtigt, oder nicht? Mit dieser Frage setzten sich die Schüler:Innen der 4B des Sprachengymnasiums am 1. Oktober 2024 im Frauenmuseum-Meran auseinander. Vor allem in Werbungen und Social Media werden Jugendliche unbewusst mit traditionellen Rollenbilder konfrontiert, die eine Ungleichbehandlung der Geschlechter rechtfertigen. Daher lautete der Tenor des 2-stündigen Workshops: Klassische Rollenbilder identifizieren und durchbrechen. Beispielhaft gehen dabei Vertreter:Innen der #Metoo-Debatte vor, die Probleme von sexualisierter Gewalt und sexueller Belästigung sichtbar und infolgedessen diskutierbar machen. Dagegen erfolgte eine kreative Aufarbeitung mit der „Idee eines einheitlichen, monolithischen Europas und seine[r] bedeutungsschwangere[n] (essentialistische[n]) Selbsterzählung“1 im zweiten Teil des Lehrausgangs, der uns in die Ausstellung „Die Insurbische Linie“ im Kunst Meran führte. Dabei haben 9 Künsterler:Innen, größtenteils afrikanischer Herkunft, das Wechselverhältnis Europa-Afrika künstlerisch aufgearbeitet. Über die Erfahrungen der Schüler:Innen mit dem Workshop vermitteln die Fotos Eindrücke.
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