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Bowling, BMW und Weltgeschichte

Am 15.03.2023 machten wir, die Klasse 4B und 4A der WFO Schlanders einen 3-tägigen Lehrausflug nach München. Wir starteten Mittwoch morgens mit dem Bus Richtung Deutschland.

Als wir gegen Mittag unser Ziel erreichten, gingen wir erstmals in unsere Jugendherberge, um unsere Zimmer zu begutachten und um erste wichtige Informationen über den Aufenthalt in München zu bekommen. Später fuhren wir mit der nahegelegenen U-Bahn in die Innenstadt, um uns einen ersten Eindruck über die Stadt zu verschaffen.

Im Laufe des Nachmittags trafen wir uns alle gemeinsam bei einem Bowling Center, wo wir dann viele amüsante Momente miteinander erlebt haben. Nach dem gelungenem Bowling Erlebnis hatte jeder die Möglichkeit seine Freizeit selbst zu gestalten. Manche fuhren wieder zurück in die Stadt um ihren Hunger zu stillen, andere ließen ihren Abend in den zahlreichen Münchner Bars ausklingen.

Am nächsten Tag ging es vormittags zum NS-Dokumentationszentrum, wo wir einen guten Input von Informationen über die NS- Zeit erhielten. Die Führung war ein spezielles Erlebnis, da der Standpunkt des Hauses in dem wir uns befanden, früher als Regierungsgebäude diente.

Nach ein wenig Freizeit ging es dann nachmittags für uns zur BMW-Welt München wo wir eine sehr interessante Werksführung erhielten. Wir bekamen einen genauen Einblick hinter die Kulissen des Baus eines BMW- Autos, dort konnten wir mit eigenen Augen sehen, wie die Herstellung eines solchen topmodernen Autos von statten geht. Bevor wir uns zum gemeinsamen Abendessen trafen, konnte jeder nochmals seine Freizeit selbst für sich nutzen. Spät abends kamen wir alle zusammen um in einem klassischen Münchner Wirtshaus unser Abendessen zu genießen. Wie am Tag davor konnten wir den Abend eigenständig ausklingen lassen.

Am letzten Tag unserer Reise stand unser persönliches Highlight auf dem Programm und zwar das Konzentrationslager in Dachau. Dort bekamen wir eine ausführliche Führung in der wir einen genauen Einblick in die damalige Zeit erhielten. Als erstes wurde uns das noch erhaltene Eingangsgebäude und der anliegende riesige Aufmarschplatz gezeigt. Somit konnte man sich ein erstes Bild von der Aufnahme eines neuen Häftlings in das KZ machen. Daraufhin durften wir uns das originale Häftlingsgefängnis selbst ansehen, was für die Gruppe ein sehr interessanter Einblick war. Ein weiterer Höhepunkt der Führung waren die nachgebauten Baracken wo die Häftlinge lebten. Dort wurde uns die Einteilung zwischen Schlafraum, Gesellschaftsraum und Waschraum genau erklärt. Am anderen Ende des Konzentrationslagers befanden sich die Verbrennungsöfen und die geplante, aber nicht genutzte Gaskammer. Dort befanden wir uns dann auch am Ende unserer Führung, doch wir hatten die Gelegenheit uns noch ein wenig selbst umzusehen.

Gegen Mittag traten wir dann müde aber voller neuer Erkenntnisse die Heimreise an. Für die Klassen und die Begleitpersonen Frau Ramona Telser und Herrn Stephan Dietl war es ein erlebnisreicher Ausflug, wo jeder viel für sich selbst mitnehmen konnte.

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